Herzlich Willkommen

... auf der Seite des Vereins für Krisenintervention und Notfallseelsorge Dresden e.V.

Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten über unseren Verein, zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Arbeit zu informieren. Außerdem finden Sie Informationen rund um das Thema psychosoziale Notfallversorgung.

Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben oder uns unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktanfrage.

Großeinsatz zur Evakuierung nach Bombenfund

Auch wir waren die letzten Tage mit unseren Mitgliedern, aufgrund der Bombenentschärfung, im Einsatz.

Wir unterstützten die anderen Einsatzkräfte bei der Betreuung der Betroffenen in den Notunterkünften. So sprachen wir viele Betroffene an, kamen mit ihnen ins Gespräch über aktuelle Sorgen und Bedürfnisse, konnten bei Unsicherheit zur Beruhigung beitragen und bei vielen Fragen beratend zur Seite stehen.

Insgesamt waren wir zu Spitzenzeiten mit 10 PSNV-Kräften vor Ort und agierten als Einsatzunterabschnitt mit einem Leiter und Abschnittsleiter PSNV.

Wir danken dem DRK Kreisverband Dresden e. V., DRK Kreisverband Dresden Land e.V., DRK Kreisverband Freital e.V. und allen anderen beteiligten DRK Kreisverbände, dem Malteser Einsatzdienste Dresden e.V. sowie dem Malteser Einsatzdienste Leipzig e.V. und der Feuerwehr Dresden für die hervorragende und wertschätzende Zusammenarbeit.

Ein großes Lob geht des Weiteren an das Pflegepersonal der verschiedenen betroffenen Pflegeeinrichtungen, welche sich wirklich sehr fürsorglich um ihre Bewohner gekümmert haben.

Nicht zuletzt möchten wir unseren Mitgliedern für ihre Einsatzbereitschaft danken und auch den umliegenden Krisenintervention- & Notfallseelsorgeteams, welche sich bereit gehalten haben, um uns eventuell abzulösen.

Einführung von Nachsorgebriefen

Am 12.02.2018 verließ der erste Nachsorgebrief den Weg zu einem Betroffenen.

Seit diesem Jahr führt unser Verein bei Personen, welche im Rahmen eines Einsatzes durch unsere Mitglieder betreut wurden, eine Nachsorge per Brief durch.

Konkret bedeutet das, dass der Betroffene nach 6 Wochen über den Postweg einen Nachsorgebrief erhält. Inhalt dieses Briefes ist u.a. ein Anschreiben, das dem Betroffenen noch einmal die Möglichkeit bietet, seine Situation mit etwas Abstand zu reflektieren und darüber nachzudenken, ob es vielleicht doch sinnvoll ist, noch zusätzliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Die Nachsorgebriefe werden in zwei Kategorien unterteilt. Einerseits in Betroffene, welche einen für sie sehr nahestehenden Menschen durch einen Todesfall verloren haben und andererseits in Betroffene, welche Zeugen, Ersthelfer oder Beteiligte eines potenziell traumatischen & belastenden Ereignis waren, sogenannte Sekundär-Betroffene.

6 Wochen nach dem Ereignis spricht man in der Regel von einer wichtigen Zeit. Bei Sekundär-Betroffenen sollte nach dieser Zeit erkennbar sein, ob sich Symptome einer potenziellen PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) manifestieren und bei Angehörigen ist es nach den ersten Wochen, nachdem viel Organisatorisches erledigt werden musste, Zeit, um noch einmal in sich zu gehen und sich zu fragen, wie es mir geht und wie es weiter gehen könnte.

Des Weiteren enthält der Nachsorgebrief einen Feedbackbogen, mit dem der Betroffene anonym eine Einschätzung unserer Arbeit vornehmen und uns entsprechend Rückmeldung geben kann. Anschließend hat er die Möglichkeit, uns diesen Bogen kostenfrei, in einem beigefügten frankierten Rückumschlag, zurück zu senden.

Wir wollen auf diese Weise den Betroffenen vermitteln, dass wir weiter an sie denken, dass wir sie nicht ganz alleine lassen und sie die Situation nochmal mit etwas Abstand beurteilen können. Eine kleine Hilfestellung dazu leisten wir.

Zusätzlich erhoffen wir uns durch die Rückmeldebögen ein Feedback zu unserer Arbeit und hoffen, daraus wertvolle Aspekte zu ziehen, um unsere Tätigkeit am Betroffenen weiter stetig zu optimieren und zu verbessern.

Wir werden Ende des Jahres ein Resümee ziehen und darüber berichten.

„263 Mal alarmiert – Neuer Einsatzrekord“

Mit insgesamt 263 Einsätzen erreichte unser Verein in 2017 einen neuen Rekord. Im Vergleich zum Vorjahr (2016: 190 Einsätze) stieg der Bedarf, der durch unsere ehrenamtlichen Mitglieder geleisteten psychosozialen Akutbetreuung, enorm an. Auch im Vergleich zum bisherigen einsatzreichstem Jahr (2015: 216 Einsätze) konnte ein deutlicher Anstieg verzeichnet werden. So konnten wir im vergangenem Jahr in insgesamt 880 Einsatzstunden 717 Menschen unterstützen.

In der Regel waren unsere Mitglieder etwa 30 Minuten nach der Alarmierung bei den Betroffenen. Hilfe, die ankommt.

Der Umgang mit Betroffenen fordert von unseren rund 30 aktiven Vereinsmitgliedern viel Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit. Wir danken unseren Mitgliedern für ihre stete Einsatzbereitschaft! Mit eurem Engagement leistet ihr Jahr für Jahr einen unverzichtbaren Beitrag für die Allgemeinheit.

Wir freuen uns zudem über die gute Zusammenarbeit mit dem Brand- & Katstrophenschutzamt und die bestärkenden Rückmeldungen der Einsatzkräfte. Deren Akzeptanz für unsere Arbeit steigt Jahr für Jahr spürbar an. Bei vielen Situationen gehören wir einfach dazu und sind fest in Abläufe integriert.

Auch das Jahr 2018 ist mit bisher 35 Einsätzen im Januar mit dem einsatzreichsten Monat seit Gründung des Vereins gestartet.

Wir sind ständig auf der Suche nach Interessierten, die unsere Arbeit unterstützen möchten, sei es als aktives Mitglied oder in Form von finanzieller Zuwendung, zur Finanzierung unserer Arbeit.

Spende der Contract Medical GmbH

Unser Verein konnte sich Ende des vergangenen Jahres über eine Spende in Höhe von 1500€ freuen!
Die Contract Medical GmbH Dresden stellte unserem Verein diese Summe zur Verfügung. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf die Unterstützung von kleinen, sozial engagierten, Vereinen und Initiativen. So wurde u.a. unser Verein den Mitarbeitern des Unternehmens vorgeschlagen, welche dann selbst für den Verein ihrer Wahl abstimmten.
Am 19.01.2018 erfolgte die offizielle Spendenübergabe, bei der Vertreter unseres Vereins auch einen kleinen Einblick in die Arbeit des Unternehmens erhielten.
Wir sagen Danke an die Contract Medical GmbH Dresden und werden die Spende zur Ausstattung der Mitglieder verwenden.

Spendenkonto

Krisenintervention und Notfallseelsorge Dresden e.V.

Kontonummer: 3120041059
IBAN: DE88 8505 0300 3120 0410 59
BLZ: 850 503 00
BIC: OSDDDE81 XXX
Bank: Ostsächsische Sparkasse

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